Bei starken Zahn- und Kieferfehlstellungen sind herausnehmbare Zahnspangen oft nicht zielführend.
Aus diesem Grund greift die moderne Zahnheilkunde immer häufiger auf festsitzende Zahnspangen zurück.
Dabei werden kleine Plättchen aus Metall, Kunststoff oder Keramik – sogenannte Brackets – an den Zähnen angebracht und mit Bogendrähten verbunden.
Diese individuell geformten Bogendrähte müssen regelmäßig ausgetauscht werden.
Sie üben auf die Zähne Druck aus und führen diese dadurch schrittweise in die korrekte Position.
Die Behandlung mit festsitzenden Zahnspangen dauert meist weniger als 2 Jahre. Sie ist also im Vergleich zur Behandlung mit herausnehmbaren Zahnspangen deutlich kürzer.
Ein weiterer Vorteil ist, dass festsitzende Zahnspangen 24 Stunden am Tag wirken, egal wie gut die Patientinnen und Patienten oder die Eltern kooperieren.
Festsitzende Zahnspangen sind unabhängig vom Alter wirksam: Sie funktionieren für Erwachsene wie für Kinder gleichermaßen gut.
Ein Nachteil von festsitzenden Zahnspangen mit Brackets und Bogendrähten ist die erschwerte Zahnhygiene, durch die das Risiko der Kariesbildung steigt.
Es ist daher äußerst wichtig, die Zähne mithilfe von geeigneten Zahnbürsten regelmäßig und sorgfältig zu putzen.
Unsere Dentalhygienikerinnen zeigen unseren Patientinnen und Patienten mit Zahnspangen spezifische Hygienetechniken.
Für alle, die sich eine unauffälligere Behandlung ohne das sogenannte Metall-Lächeln wünschen, gibt es Brackets aus Keramik oder Harz, die kaum sichtbar sind.
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